Systemische Aufstellung

“Es gibt offensichtlich eine Dimension des Bewusstseins, die wir alle teilen. Wir alle sind Teil eines gemeinsamen Feldes. Die Seele ist etwas, in dem wir sind, von dem wir Teil sind. Wir sind Teil von etwas Größerem. Wir öffnen uns zu einem breiteren Kontext und von hier entsteht direktes Wissen, Wissen, das erlebt wird. Auf dieser völlig anderen Ebene gibt es Informationen und Erfahrungen, Kommunikation und Lösungen passieren.”
(Bert Hellinger)

Unser Körper ist wie ein großes Archiv. Er speichert alles, was wir bewusst und auch unbewusst erleben und erfahren. Man nennt das Zellerinnerung. Wir richten danach unser Leben aus und oft entfernen wir uns auch von dem, was uns entspricht.

Alle auftretenden Schwierigkeiten und Symptome sind immer auch ein Signal bzw. ein Spiegel und wollen uns auf etwas aufmerksam machen. Tiere spiegeln häufig unsere Themen und Gefühle. Dies kann sich durch auffälliges Verhalten zeigen, Verhaltensstörungen oder Zwangshandlungen. Beispiele sind:

  • Zerbeissen von Sachen
  • Häufige Krankheit
  • Kampfattacken (zwischen Tieren und/oder auf Menschen)
  • Protestpinkeln
  • Extreme Aufmerksamkeitssuche
  • Koppen
  • Weben
  • Wundkratzen
  • Angstbeissen
  • Selbstverstümmelung
  • Hohes Agressionspotenzial
  • Überängstlichkeit

Bei der systemischen Aufstellung geht es immer um das Heilen durch die Wiederherstellung von Ordnung. Es wird nach einer Lösung gesucht, die allen Beteiligten positive Veränderungen bringt. Die Ergebnisse sind vielfältig, oft verblüffend und führen auf berührende Art und Weise zu einem besseren Verständnis.

Menschen und Tiere können gleichermaßen aufgestellt werden. Ich arbeite mit Objekten als Stellvertreter der Menschen und Tiere, d.h. weder die Tiere noch die Menschen müssen dafür anwesend sein.

„Wir sind alle miteinander verbunden, in einem Kreis, einem Reif, der niemals endet.”
(Pocahontas)